EINE ODE AN DAS WEISSE VON WIMBLEDO

Wimbledon ist das prestigeträchtigste und älteste Tennisturnier der Welt. Die zweiwöchigen Spiele begannen am Montag, dem 28. Juni. Eine wunderbare Gelegenheit für The English Hatter, dem Turnier, das seit 1877 im All England Lawn Tennis and Croquet Club in London stattfindet, Tribut zu zollen. Doch Wimbledon ist mehr als nur ein Tennisturnier. Es ist reich an Kultur, Traditionen, Kleiderordnungen und (ungeschriebenen) Regeln.

Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Wimbledon denken? Der heilige grüne Rasen, die Regenpausen, die königliche Loge, Erdbeeren mit Sahne und natürlich die strenge Kleiderordnung für die Spieler: weiße Kleidung. Seit dem ersten Turnier war weiße Kleidung Pflicht. Damals galt es als völlig unschicklich, zu schwitzen. Da Weiß an den heißen englischen Sommertagen kühl hält und Schweißflecken weniger auffallen als auf bunter Kleidung, trugen die Spieler stets Weiß.

Heutzutage gelten strenge Regeln für die weiße Spielkleidung. Dies betrifft sogar die Unterwäsche der Spielerinnen, die während des Spiels sichtbar sein kann (auch durch Schweiß). Sie muss komplett weiß sein, mit Ausnahme eines farbigen Randes von maximal 10 Millimetern Breite. Diese Ausnahme gilt auch für Shorts, Röcke und Jogginghosen, die ebenfalls komplett weiß sein müssen. Das gesamte Outfit wird daher genauestens geprüft, inklusive Schuhe, Socken, Schweißbänder, Unterwäsche und Kappen.

Weiß ist bei The English Hatter prominent vertreten, beispielsweise in Form eines eleganten, kurzärmeligen Piqué-Poloshirts, das sich perfekt für Tennis eignet. Der dazu passende Cricket-Pullover aus Baumwolle ist ebenfalls erhältlich. Dieses Modell gibt es auch als Cricket-Slipper von Alan Paine. Die Boston-Hose mit Bundfalten und Umschlag ist zudem eine elegante Wahl für Zuschauer. Obwohl Zuschauer, selbst in der königlichen Loge, bei der Kleiderwahl deutlich mehr Freiheit genießen, gelten dennoch gewisse Etiketteregeln. Es empfiehlt sich, lieber etwas zu elegant als zu leger gekleidet zu sein.

Der weiße Dresscode sorgte in der langen Geschichte dieses Tennisturniers schon mehrfach für Probleme. So wurde Roger Federer 2013, der in weißen Tennisschuhen mit orangefarbenen Sohlen spielte, nach dem Match aufgefordert, fortan Schuhe mit weißen Sohlen zu tragen. Venus Williams wurde wegen ihres pinkfarbenen BHs unter ihrem weißen Kleid gerügt, den sie während einer Regenpause wechselte. Der wohl amüsanteste Vorfall war der Unterwäschewechsel, nachdem die schwarze Unterwäsche zweier Doppelspielerinnen entdeckt worden war.

Zu Ehren dieser schönen Tradition wünscht Ihnen The English Hatter viel Spaß beim Zuschauen, wer dieses Jahr die Wimbledon-Trophäe in die Höhe stemmen wird. Und damit Sie sich nicht unnötig die Unterwäsche wechseln müssen, empfehlen wir Ihnen die Boxershorts von The English Hatter (erhältlich im Geschäft). Natürlich in Weiß.

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